Ihre Fragen finden bei uns Antworten

µTOS Service und Zusammenarbeit

Nein. µTOS bietet Beratung und Prozesskompetenz über die gesamte Fertigungskette, ohne selbst zu beschichten. Die Wahl des Beschichters bleibt frei. Wir beraten auf Wunsch bei der Auswahl.

Nein, Sie haben bei µTOS einen direkten Ansprechpartner, laufende Dokumentation und ein flexibles Vorgehen nach Ihren Anforderungen.

Wir arbeiten mit verlässlichen Terminen:

  • Abwicklung über ERP-System
  • Lieferzeiten für Präzisionswerkzeuge: 1–3–5 Tage
  • Lieferzeiten für Bauteile/Komponenten: 3–5 Tage
  • Überregionaler Service mit allen gängigen Paketdiensten

Schneidkantenpräparation

Ein mechanisch-medienbasiertes Mikropräparationsverfahren der µTOS GmbH zur Kantenverrundung und Oberflächenglättung von Präzisionswerkzeugen – ohne Beschichtung oder Laser, im Mikrometerbereich.

Für Wendeschneidplatten, Bohrer, Fräser, Reibahlen sowie Stanz- und Umformwerkzeuge – jeweils mit auf die Geometrie abgestimmtem Verfahren.

Über Präzisionsmessmethoden wie Schneidengeometrie-Messung, Oberflächentopographie, Härteprüfung, Schichtdickenmessung und Rauheitsmessung. Bei der µTOS erfolgt die Messung laufend während der Produktion.

Siehe auch Messmethoden.

Eine kontrollierte Kantenverrundung reduziert Spannungsspitzen an der Schneide und verbessert die Haftung nachfolgender Beschichtungen. Sie ist somit ein zentraler Faktor für gleichmäßigere, längere Standzeiten.

Lieferzeiten werden individuell vereinbart, das sie sich stark nach dem Umfang richten. In der Regel innerhalb von 1–3–5 Tagen für Präzisionswerkzeuge, 3–5 Tagen für Bauteile/Komponenten – inklusive überregionalem Versand.

Werkzeugverschleiß bezeichnet den fortschreitenden Materialabtrag an Schneiden und Funktionsflächen durch mechanische, thermische und tribologische Belastung im Einsatz. Er führt zu Maßabweichungen, schlechterer Werkstückqualität und letztlich zum Werkzeugausfall.

Durch gezielte Vor- und Nachbehandlung der Werkzeugoberfläche wie Mikrostrukturierung und Schneidkantenpräparation vor der Beschichtung. Mit dem SCF-Processing der µTOS GmbH lässt sich die Standzeit um das bis zu 3-Fache erhöhen. Und natürlich durch die passende Beschichtung.

Wir beraten Sie auf Wunsch über die gesamte Fertigungskette. 

Die Vorbehandlung bereitet die Oberfläche und Schneidkante vor der Beschichtung optimal vor (z. B. Mikrostrukturierung, Kantenpräparation). Die Nachbehandlung optimiert die Oberfläche nach der Beschichtung, etwa durch Finishing.

Beschichtungen

Nein. µTOS bietet die tribologische und geometrische Vor- und Nachbehandlung für PVD-/CVD-Beschichtungen an. Die Beschichtung selbst führt ein Beschichtungspartner Ihrer Wahl durch.

Rund 90 % der beschichteten Werkzeuge sind unzureichend vor- oder nachbehandelt. Eine Beschichtung allein kompensiert keine mangelhafte Ausgangsoberfläche oder Kantengeometrie. Die Haftung und Wirkung der Beschichtung hängt stark vom Zustand der Ausgangsoberfläche und der Schneidkantengeometrie ab. Unzureichend vorbereitete Oberflächen führen zu ungleichmäßiger Haftung und vorzeitigem Verschleiß trotz Beschichtung.

Ein tribologisches Vorbehandlungsverfahren von µTOS, das die Oberfläche und Schneidkante vor der Beschichtung mechanisch optimiert und für bessere Haftung sowie reduzierte Spannungsspitzen an der Kante sorgt.

Im Kern die gezielte Kantenverrundung und Oberflächenoptimierung, bevor die PVD-/CVD-Schicht aufgebracht wird. Es ist die Grundlage für eine gleichmäßige, langlebige Beschichtung.

Der K-Faktor beschreibt die Ausgewogenheit einer Schneidkantenverrundung. Er gilt als wichtiger Indikator dafür, wie gut eine Beschichtung an der Kante haftet und wie lange sie wirksam bleibt.

 

Ein K-Faktor um 1 gilt als ausgewogen – Werte deutlich darunter oder darüber weisen auf eine unsymmetrische Kantengeometrie hin, die Spannungsspitzen begünstigt und die Beschichtung an genau dieser Stelle früher versagen lässt. In der Praxis bewegen sich sinnvolle Zielwerte je nach Anwendung meist zwischen 0,5 und 2 – wichtig ist weniger der exakte Zahlenwert als die kontrollierte, reproduzierbare Einstellung der Kantengeometrie vor der Beschichtung.

Finishing-Schritte glätten beschichtungsbedingte Unebenheiten (z. B. Droplets bei PVD) und verbessern so Reibverhalten und Verschleißfestigkeit, ohne die Schichtdicke wesentlich zu verringern.

Nein. Sie behalten die freie Wahl des Beschichtungspartners – µTOS übernimmt die Vor- und Nachbehandlung unabhängig davon.

Über den Kalottenschliff sowie eine begleitende Schichtdickenmessung. Beides ist Teil der laufenden Qualitätssicherung bei µTOS.

Für PVD- und CVD-Hartstoffbeschichtungen gleichermaßen – die Vorbehandlung ist unabhängig vom gewählten Beschichtungsverfahren.